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Pressemitteilung

Winterurlaub geplant? Die wichtigsten Versicherungen im Überblick

Zwischen Pulverschnee, Hüttenzauber und Vorfreude auf die Piste
vergessen Wintersportler schnell, dass auch der Skiurlaub seine Tücken
mit sich bringen kann.

10.12.2025 | Von Carmen Molitor

Verbrauchertipp
Skifahrer fliegt im Pulverschnee über die Piste.
Skifahrer fliegt im Pulverschnee über die Piste. (picture alliance / q-snap/Shotshop | q-snap)

Winterurlaub bedeutet Erholung und Abenteuer. Doch ein verdrehter
Knöchel, eine plötzliche Erkrankung oder die Absage der Reise verursachen schnell hohe Kosten. Damit aus der Traumreise kein finanzieller Albtraum wird, lohnt sich ein Blick auf die private Unfall-, Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung.


Private Unfallversicherung im Gepäck
Dass Wintersportarten ein besonderes Gesundheitsrisiko bergen, ist kein Geheimnis: Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ereignete sich zwischen 2018 und 2022 jeder fünfte Sportunfall auf Skiern - höher ist das Verletzungsrisiko nur beim Fußball. Mit einer durchschnittlichen Schadenssumme von 7.900 Euro gilt Skifahren wiederum als teuerste Sportart, wenn es um Verletzungen geht.
 

Angesichts dieser Zahlen wird deutlich, wie schnell ein Skiurlaub teuer
werden kann. Umso wichtiger ist es, für den Ernstfall vorzusorgen. „Gerade bei Wintersportunfällen entstehen häufig Kosten, die über die reine medizinische Versorgung hinausgehen – etwa für Bergung oder einen speziellen Rücktransport“, erklärt LVM-Versicherungsberaterin Birgit Westermann.


Eine private Unfallversicherung sorgt dafür, dass ein schwerer Sturz nicht zusätzlich zur finanziellen Herausforderung wird. Sie unterstützt mit Kapital- oder Rentenleistungen, wenn ein Unfall langfristige
gesundheitliche Folgen hat. Darüber hinaus übernimmt sie zusätzliche
Kosten, die gerade im Winterurlaub entstehen können. Dazu zählt der
Transport in ein geeignetes Krankenhaus, Leistungen bei Frakturen und
Bänderverletzungen sowie ein umfassendes Reha-Management, das die Rückkehr in den Alltag unterstützt.


Auslandskrankenversicherung: im Ernstfall entscheidend
Da es viele Urlauber in ausländische Skigebiete zieht, ist die Absicherung durch eine Auslandskrankenversicherung essenziell. Sie erstattet Kosten für medizinisch notwendige Heilbehandlungen im Ausland sowie sinnvolle Krankenrücktransporte. Auch Such- und Bergungskosten, die im Winterurlaub anfallen können, sind mitversichert. Fehlt der Versicherungsschutz, kann es teuer werden – vor allem, weil die Behandlungskosten außerhalb Deutschlands mitunter deutlich höher ausfallen können.


Sicherheit, wenn der Urlaub platzt
Da ein Winterurlaub oftmals mit erheblichen Kosten verbunden ist, sollten Urlauber neben einer Auslandskrankenversicherung ebenso eine
Reiserücktritts- und -abbruchversicherung im Gepäck haben. Sie greift,
wenn die Reise aus unverschuldeten Gründen nicht angetreten werden
kann. Dies trifft beispielsweise bei plötzlichen, schweren Erkrankungen,
erheblichen Schäden im Eigentum oder dem Unfall oder Tod von
Angehörigen zu.


Doch sie schützt nicht nur vor Kosten, wenn die Reise gar nicht erst
angetreten werden kann, sondern beinhaltet auch Leistungen im Falle eines Abbruchs durch unerwartete Ereignisse während des Urlaubs. Sie
übernimmt Mehrkosten für die Rückreise bei vorzeitiger Beendigung,
Unterbrechung oder unvorhersehbarer Verlängerung, beispielsweise wenn starke Schneefälle die Abreise verhindern. Auch die Erstattung nicht genutzter Reiseleistungen durch ein vorzeitiges, unverschuldetes
Reiseende oder eine Unterbrechung sind im Umfang enthalten.


Praktische Tipps für Verbraucher
Damit Winterurlauber sorgenfrei in den Schnee starten können, hat die
LVM einfache Faustregeln parat:

  • Frühzeitig abschließen: Eine Reiserücktrittsversicherung sollte
    idealerweise direkt nach der Buchung abgeschlossen werden, da ab diesem Zeitpunkt bereits ein finanzielles Risiko durch die
    Möglichkeit einer kurzfristigen Stornierung besteht.
  • Leistungen prüfen: Ein Blick ins Kleingedruckte lohnt sich: Sind
    Rücktransporte aus dem Ausland enthalten? Welche Leistungen umfasst die Police? Sind alle Familienmitglieder abgesichert?
  • Doppelversicherungen vermeiden: Einige Leistungen können
    bereits über Kreditkarten oder Mitgliedschaften abgedeckt sein. Wer hier doppelt zahlt, verschenkt Geld.
  • Auf alles gefasst: Versicherungskarte einpacken, Notfallnummer abspeichern, Police griffbereit halten. Das spart im Ernstfall wertvolle Zeit.


Gut vorbereitet in den Winterurlaub
Der passende Versicherungsschutz ist kein Luxus, sondern verhindert, dass unerwartete Kosten zur Belastung werden. Wer eine private Unfall-, sowie Auslandskranken-, Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung rechtzeitig abschließt, reist entspannter - und kann die Vorfreude auf den Urlaub sowie die Zeit im Schnee unbeschwert genießen.

 

Gerne unterstützen wir Ihre Berichterstattung
Wenn Sie das Thema redaktionell aufgreifen möchten, vermitteln wir Ihnen gerne eine passende Ansprechperson aus einer unserer LVM-Versicherungsagenturen bei Ihnen vor Ort. Diese kann gezielt auf einzelne Aspekte eingehen und liefert Ihnen fundierte Hintergrundinformationen für Ihre Berichterstattung.


Melden Sie sich daher gerne bei uns – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Carmen Molitor ist Ansprechpartnerin in der Pressestelle der LVM Versicherung.

Carmen Molitor

  • LVM als Arbeitgeber
  • Vertrieb
  • Verbraucherkommunikation

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Skifahrer fliegt im Pulverschnee über die Piste.
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Die Unternehmensgruppe hat ein vollständiges Produktangebot für Privat- und Gewerbekunden. Über die LVM-Kooperationspartner hkk, FNZ Bank, Wüstenrot Bausparkasse, PEAC Solutions und Federated Hermes bietet sie weitere Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukte an. (Stand: Dezember 2024)