"Tag des Einbruchschutzes"

Während die einen in der dunklen Jahreszeit eher mit dem Winterblues zu kämpfen haben, werden andere jetzt vermehrt aktiv: Einbrecher. Lesen Sie, wie Sie Ihr Hab und Gut sicher durch Herbst und Winter bringen.

Woran liegt es denn, dass im Herbst und Winter besonders häufig eingebrochen wird?
Einbrecher nutzen gerne die regelmäßige Abwesenheit der Bewohner, und in den kälteren Monaten sind generell weniger Menschen auf den Straßen unterwegs. Besonders der späte Nachmittag und der frühe Abend locken Einbrecher an. Zu dieser Zeit sind viele noch bei der Arbeit. Außerdem können Einbrecher in der Dämmerung leichter erkennen, ob jemand zu Hause ist. Abgesehen davon werden sie nicht so schnell entdeckt.

Wie oft wird in Deutschland eingebrochen?
Im vergangenen Jahr wurden den deutschen Versicherern rund 110.000 Fälle von sogenanntem Einbruchdiebstahl gemeldet. Alleine die LVM Versicherung hat 7 Millionen Euro an Einbruchsopfer ausgezahlt. Viel schlimmer als der finanzielle Verlust sind beim Einbruchdiebstahl aber oft der ideelle Schaden und das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht sicher zu sein.

Was mache ich, wenn ich einen Einbruch bei mir feststelle?
Als erstes muss natürlich die Polizei verständigt werden. Mit der Anzeige wird auch eine sogenannte Stehlgutliste angefertigt. Sie dient dazu, das Diebesgut zuzuordnen, falls es wieder auftaucht. Die Liste ist aber auch für die Versicherung wichtig, damit die Sachen ersetzt werden können.

Wie kann man sich gegen Einbrüche absichern?
Fenster beispielsweise sollten mit sogenannten Pilzkopfverriegelungen und abschließbaren Fenstergriffen ausgestattet sein. Außentüren sollten mit bündigen Schließzylindern versehen werden, sodass Einbrecher hier nicht einfach mit einer Zange ansetzen können. In den meisten Fällen kann man den mechanischen Schutz auch nachrüsten. Am 27. Oktober ist der bundesweite "Tag des Einbruchschutzes", an dem viele Polizeidienststellen vor Ort mit besonderen Aktionen über dieses Thema informieren. Zum Teil hat die Polizei aber auch eigene Sprechstunden hierfür eingerichtet.

Viele denken wohl zunächst an eine Kamera oder Alarmanlage ...
Eine Kamera oder eine Alarmanlage ersetzen nicht den mechanischen Schutz. Wenn Einbrecher nach wenigen Minuten nicht in der Wohnung sind, geben sie in der Regel auf. Für den Fall der Fälle sollte man sich natürlich auch versichern.

Gibt es eine spezielle Versicherung gegen Einbrüche?
Einbruchdiebstahl fällt unter die Hausratversicherung. Sie haftet nicht nur für die Wiederbeschaffung, sondern auch für etwaige Aufräumkosten. Sie übernimmt auch die Reparaturkosten für Schäden an den aufgebrochenen Türen oder Fenstern. Die LVM Versicherung fördert die Sicherheit in den eingen vier Wänden – Eigentümer eines mit der Plakette "Zuhause sicher" zertifiziertes Hauses erhalten einen Beitragsnachlass in der Hausratversicherung.


Weitere Informationen unter
Keinbruch – eine Initiative Ihrer Polizei und der Wirtschaft
"Zuhause sicher"
LVM-Hausratversicherung