Gut beleuchtet unterwegs mit dem Fahrrad

Viele Menschen haben den Radurlaub für sich entdeckt: Gut ausgebaute Radwege, entlang an Flüssen oder durch Hügellandschaften, versprechen einen erholsamen Urlaub – solange das Fahrrad funktionstüchtig und vor allem verkehrstauglich ist. Dazu gehört eine ausreichende Beleuchtung.

Egal, ob herkömmliches Fahrrad, E-Bike oder Pedelec: Das Fahrrad muss verkehrstauglich sein. Das wichtigste sind natürlich die Bremsen. Jedes Fahrrad muss mit 2 voneinander unabhängig funktionierenden Bremsen ausgestattet sein, also mit Vorderrad- und Hinterradbremse.

Neben funktionierenden Bremsen ist vor allem eine funktionierende Beleuchtung vorgeschrieben – und auch zum eigenen Schutz wichtig, ganz nach dem Motto "sehen und gesehen werden". Es muss nicht mehr der Dynamo sein, erlaubt sind mittlerweile auch Lampen mit Batterien oder Akkus. Das Licht muss übrigens auch am Tag, z. B. bei strahlendem Sonnenschein funktionieren.

Gesetzlich vorgeschriebene Beleuchtung

Nach Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) muss jedes Rad im Straßenverkehr über eine ordnungsgemäße Fahrradbeleuchtung verfügen, sonst drohen Strafen laut Bußgeldkatalog:

  • Das Verkehrsrecht sieht vor, dass die Beleuchtung mindestens 3 Watt und 6 Volt aufweist.Der nach vorn gerichtete Scheinwerfer muss weißes Licht abstrahlen und sollte die Straße in etwa 5 Metern Entfernung beleuchten.
  • Auf der Rückseite muss das Rad mit einer roten Schlussleuchte und zusätzlich mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein.
  • An den Pedalen müssen sowohl nach vorn als auch nach hinten gelbe Rückstrahler angebracht sein. Die Speichen müssen mit um 180 Grad versetzten Rückstrahlern ausgestattet werden. Auch erlaubt sind ringförmige, reflektierende weiße Streifen.
  • Alle Fahrradlichter und Rückstrahler dürfen weder dreckig noch verdeckt sein.

Für die Sicherheit ist außerdem eine laute, hell tönende Klingel wichtig.