Privathaftpflicht: Risiko Forderungsausfall

Eine private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt, darin sind sich Experten und Verbraucherschützer einig. Rund zwei Drittel der Deutschen haben daher eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Im Umkehrschluss heißt das jedoch: Fast jeder Dritte ist nicht versichert.

Wenn eine Person einer anderen versehentlich einen Schaden zufügt, aber nicht gegen solche Fälle versichert ist, muss sie trotzdem dafür haften – und zwar mit ihrem gesamten Vermögen. So sieht es das gesetzliche Haftungsprinzip vor. Es geht sogar so weit, dass auch das zukünftige Vermögen mit einbezogen wird. Eine private Haftpflichtversicherung ist daher unabdingbar. Sie schützt vor einem drohenden Existenzverlust im Schadensfall.

Oft sind es jedoch Menschen mit wenig Einkommen, die sich das Geld für eine Haftpflichtversicherung sparen. Dann wird es schwierig, den Schaden ersetzt zu bekommen – vor allem natürlich, wenn es um höhere Beträge geht. Wenn weder Versicherung noch Vermögen vorhanden sind, bleibt der Geschädigte selber auf den Kosten sitzen. Dies lässt sich mit einer Forderungsausfalldeckung vermeiden.

Forderungsausfalldeckung hilft im Schadensfall

Die Forderungsausfalldeckung begleicht Schadenersatzansprüche so, als hätte der Schädiger eine private Haftpflichtversicherung besessen: Die Versicherung leistet Ersatz für sämtliche Kosten, die durch den Schaden hervorgerufen wurden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung auch auf eine Ausfalldeckung achten oder diese nachträglich abschließen.

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