LVM-Mobilitätsstudie

Alternativtext

Die LVM-Autoversicherung hat das Marktforschungsinstitut HEUTE UND MORGEN zum dritten Mal damit betraut, im Rahmen der "LVM-Mobilitätsstudie" u. a. Fragen zum Verkehrsmittel, zur Sicherheit und zur Autoversicherung nachzugehen. Der Studie liegt eine repräsentative Online-Befragung in Deutschland zugrunde, bei der rund 1.100 Teilnehmer im Alter von 18 bis 65 Jahren im August 2015 über ein Verbraucherpanel befragt wurden.

LVM-Mobilitätsstudie 2015

Das beliebteste Verkehrsmittel

Die Mobilitätsstudie 2015 der LVM-Autoversicherung bestätigt die Aussage der Vorjahre: Das Auto bleibt der Deutschen favorisiertes Fortbewegungsmittel und hat nach wie vor die höchste tägliche Nutzung.

Deutsche gebrauchen verstärkt das eigene Auto

Die tägliche Fahrt mit dem eigenen Auto ist für die große Mehrheit der Deutschen aus ihrem Alltag nicht wegzudenken: 72 Prozent der Befragten bewegen ihr Auto so gut wie täglich. Dagegen werden Fahrgemeinschaften mit Kollegen bzw. Bekannten oder mit Mietwagen insgesamt eher nur vereinzelt in Anspruch genommen. Auffällig ist: Für 93 Prozent der Befragten sind Carsharing-Angebote überhaupt keine Alternative.

Zukünftige Nutzung der Verkehrsmittel

Wie entwickeln sich in den kommenden 3 Jahren die Nutzung der Verkehrsmittel beziehungsweise die Transportmöglichkeiten? Auf diese Frage gaben 13 Prozent der deutschen Autofahrer an, dass sie von einer Zunahme des Gebrauchs des eigenen Pkw ausgehen. Nur 7 Prozent erwägen innerhalb der nächsten 3 Jahre Mitglied bei einem Carsharing-Anbieter zu werden und auf ihr eigenes Auto zu verzichten. Dabei können sich Männer die Alternative noch eher vorstellen als Frauen (10 Prozent im Vergleich zu 5 Prozent). Mit zunehmendem Alter nimmt die Begeisterung für ein Carsharing-Modell tendenziell jedoch ab. 

Kaufbereitschaft für Elektroautos ist hoch

Hinsichtlich des Kaufs eines Elektroautos zeigen sich die deutschen Autofahrer aufgeschlossen: Fast jeder Vierte kann sich vorstellen, innerhalb der nächsten 3 Jahre ein Elektoauto zu kaufen – wobei die Absatzzahlen momentan noch gering sind. Männer (25 Prozent) interessieren sich mehr für Elektroautos als Frauen (21 Prozent). Die Kaufbereitschaft ist bei den bis 35-Jährigen mit 27 Prozent am größten. Mit zunehmenden Alter sinkt die Bereitschaft, ein Elektroauto zu kaufen (15 Prozent bei den 56- bis 65-Jährigen).

Sicherheit bleibt ein wichtiges Thema

Die Sicherheitsorientierung der deutschen Autofahrer ist weiterhin sehr hoch, wie die dritte Mobilitätsstudie 2015 der LVM-Autoversicherung belegt.

Warnhinweise sollen schützen

Generell ist das Sicherheitsbedürfnis bei den deutschen Autofahrern sehr ausgeprägt: 90 Prozent würden Warnhinweise, die vor Geisterfahrten schützen sollen, auf allen Autobahnauffahrten begrüßen. Es besteht großes Interesse an der Ausstattung des Pkw mit einem Notrufsystem, das sich bei einem schweren Unfall automatisch mit einer Rettungsleitstelle verbindet (72 Prozent). Das Interesse an einer Ausstattung mit Fahrassistenzsystemen wie Abstandswarnung oder Spurwechselassistent hat geringfügig gegenüber der Vorjahresbefragung abgenommen (54 Prozent im Vergleich zu 57 Prozent im Vorjahr 2014). Grundsätzlich gilt aber: Mit zunehmendem Alter steigt tendenziell auch das Interesse für Fahrassistenzsysteme.

Abschlusskriterien: Der persönliche Kontakt zählt

Fast jeder zweite deutsche Autofahrer schließt seine Autoversicherung beim persönlichen Berater ab.

Beratung ist nach wie vor entscheidend

Weitere Erkenntnis: Jeder dritte Befragte lässt sich lieber von einem Versicherungsvertreter beraten als von einem unabhängigen Makler (12 Prozent). Und: Grundsätzlich schließen Frauen (55 Prozent) häufiger nach einem persönlichen Gespräch eine Versicherung ab als Männer (41 Prozent).

Internet als zusätzliche Informationsquelle

Zwar schließen die deutschen Autofahrer am häufigsten bei ihren persönlichen Beratern die Kfz-Versicherung ab – die Informationen vor einem Versicherungswechsel oder -abschluss entnehmen sie allerdings häufig dem Internet (55 Prozent). Den Berater als reine Informationsquelle nutzt fast jeder Dritte.

Schnelle Schadensregulierung wichtig

Die deutschen Autofahrer schätzen nicht nur die persönliche Beratung beim Thema Autoversicherung: Für mehr als die Hälfte von ihnen sind auch die Beitragshöhe der Versicherung (64 Prozent), eine schnelle Schadensregulierung (56 Prozent) und die Qualität des Services (46 Prozent) für einen Abschluss von Bedeutung.

Meinung zur LVM: hohe Weiterempfehlungsbereitschaft

Über die Hälfte aller LVM-Kunden und auch diejenigen, die die LVM-Autoversicherung kennen, bescheinigen ihr einen guten Ruf (54 Prozent). Für 40 Prozent bietet die LVM-Autoversicherung insbesondere eine kompetente Beratung und einen hohen Service. Überdies stimmen 35 Prozent der LVM-Kunden und Kenner der Marke der Aussage zu, dass die LVM-Autoversicherung den persönlichen Kontakt zum Kunden im Fokus hat.

Fast die Hälfte der Männer kennt die LVM-Autoversicherung

Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt, dass die LVM-Autoversicherung bei Männern bekannter ist als bei Frauen: Während 34 Prozent der befragten Frauen die Kfz-Versicherung der LVM kennen, sind es bei den Männern 44 Prozent.

Wechselbereitschaft: Viele Autofahrer sind ihrer Kfz-Versicherung treu 

Beim Thema Autoversicherung halten die deutschen Autofahrer insgesamt eher an ihrem bestehenden Versicherer fest als den Anbieter zu wechseln. Für knapp ein Drittel kommt eine andere Versicherung "auf keinen Fall" in Betracht. 41 Prozent antworten auf die Frage, ob in diesem Jahr bis zum Wechselstichtag geplant sei, eine bestehende Autoversicherung zu kündigen und zu einer anderen Gesellschaft zu wechseln, mit "nein, wahrscheinlich nicht". Bei lediglich 13 Prozent steht "definitiv oder gegebenenfalls" ein Wechsel an: "ja, ganz sicher" sagten 3 Prozent, "ja, wahrscheinlich" 10 Prozent.

Auffällig ist: Ältere Versicherungsnehmer sind besonders treu. So sinkt mit zunehmendem Alter grundsätzlich die Bereitschaft, die Kfz-Versicherung in den kommenden 3 Jahren zu wechseln. Bei den Befragten bis 35 Jahren konnten sich noch 73 Prozent theoretisch vorstellen, über einen Wechsel der Kfz-Versicherung nachzudenken. Bei den über 46-jährigen sind es nur noch 43 Prozent.

LVM-Autoversicherung mit erfolgreicher Strategie

"Dass wir mit unserem Produkt und dem Service der Vertrauensleute vor Ort ganz genau den Nerv der Kunden treffen, zeigt eine aktuelle Wettbewerbsanalyse", erläutert Marcel Peschl, Leiter Produktmanagement der LVM-Kraftfahrtversicherung. "In der repräsentativen Kundenbefragung des Wirtschaftsmagazins 'WirtschaftsWoche' landen wir mit höchsten Zufriedenheitswerten unserer Kunden und einem umfangreichen Serviceangebot auf Platz 1.

Unsere Strategie ist es, Neukunden und LVM-Versicherte nicht nur mit einem leistungsstarken Produkt zu gewinnen, sondern auch mit einer kompetenten Beratung und einem exzellenten Service langfristig zu überzeugen", erklärt Peschl. "Das hervorragende Ergebnis zeigt, dass wir damit auf einem sehr guten und richtigen Weg sind." 

Lücken im Erste-Hilfe-Wissen 

Nur insgesamt ein Viertel der deutschen Autofahrer kann Fragen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen korrekt beantworten.

Wichtig: Wiederholung der gelernten Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allerdings bewerten die Befragten ihr Erste-Hilfe-Wissen als nicht sonderlich gut: So schätzen 60 Prozent ihr Wissen als mittelmäßig bis eher schlecht ein. Regelmäßigen Wiederholungsbedarf der bereits gelernten Erste-Hilfe-Maßnahmen sehen daher 81 Prozent der Befragten grundsätzlich als wichtig an. Davon würden jedoch nur 8 Prozent eine Wiederholung vom Alter des Fahrers abhängig machen.

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Fit in Verkehrsregeln?

Knapp zwei Drittel der deutschen Autofahrer halten eine regelmäßige Wiederholung der Führerscheinprüfung für grundsätzlich wichtig

Autofahrer überschätzen ihr Wissen

Ein weiteres Ergebnis: Die deutschen Autofahrer trauen sich in Bezug auf die eigenen Kompetenzen rund um das Thema Verkehrsregeln viel zu. So sind 88 Prozent der Befragten der Meinung, mindestens gute Kenntnisse bezüglich der geltenden Verkehrsregeln zu haben. Hingegen schätzen lediglich 12 Prozent der Autofahrer ihr Wissen als mittelmäßig ein. Trotz dieser Ergebnisse konnten nur 5 Prozent der Befragten alle Fragen richtig beantworten. Im Durchschnitt waren 3 von 6 Antworten korrekt. Selbst diejenigen, die ihr Wissen als sehr gut einschätzten (18 Prozent), konnten im Durchschnitt nur 4 von 6 Fragen korrekt beantworten.

Hätten Sie's gewusst?

In der LVM-Mobilitätsstudie 2015 haben wir das Wissen deutscher Autofahrer bei den Verkehrsregeln abgefragt. Jetzt können Sie Ihre Kenntnisse überprüfen.

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Test: Fit in Verkehrsregeln?