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FAQs: Häufig gestellte Fragen zur Krankenversicherung  

FAQ: Häufige Fragen zur Krankenversicherung

Sie fragen, wir antworten.

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur privaten Krankenversicherung.

Wer kann sich privat versichern?

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Grundsätzlich kann jede Person ihren Versicherungsschutz durch eine private Krankenversicherung aufwerten.

Die gesetzliche Krankenversicherung durch eine private Krankenversicherung ersetzen können lediglich Personen, die vom Gesetz her versicherungsfrei, also nicht pflichtversichert sind.

Versicherungsfrei sind im Wesentlichen:

  • Selbstständige und Freiberufler
  • Beamte und Richter
  • Arbeitnehmer, wenn sie mit ihrem Bruttogehalt im abgelaufenen Kalenderjahr die jeweilige Versicherungspflichtgrenze überschritten haben. Die Versicherungspflichtgrenze beträgt in 2014: 53.550 Euro
  • Ggf. Angehörige dieser Personengruppen

 

Ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung sinnvoll?

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Gute Gründe, die für einen privaten Krankenversicherungsschutz sprechen:

  • Der Versicherungsschutz ist individuell wählbar: preisorientiert, kostenbewusst privat oder optimal – je nach Ihren eigenen Bedürfnissen oder Wünschen lässt sich der Versicherungsschutz zusammenstellen
  • Die Leistungen sind lebenslang garantiert: Weder der Gesetzgeber noch der Versicherer können kürzen oder streichen
  • Die Teilnahme am medizinisch-technischen Fortschritt ist gewährleistet: Die Inanspruchnahme neuer Operationsmethoden oder Medikamente "ohne Nebenwirkung" ist möglich
  • Die Vorsorge durch Kapitaldeckung fürs Alter ist vorhanden: Die demografische Entwicklung der Bevölkerung ist berücksichtigt
  • In finanziellen Notlagen besteht auch in der privaten Krankenversicherung ein Sicherheitsnetz

Entscheidend sind aber natürlich Ihre individuellen Wünsche.

  • Möchten Sie Ihren Versicherungsschutz jederzeit Ihren geänderten Bedürfnissen anpassen können?
  • Möchten Sie, durch Selbstbeteiligungen oder die Übernahme kleiner Arztrechnungen, Ihren Beitrag direkt beeinflussen können?
  • Möchten Sie belohnt werden, wenn Sie Ihre Krankenversicherung nicht in Anspruch nehmen?
  • Haben Sie leichte Vorerkrankungen, die langfristig eine hervorragende, medizinisch hochwertige Betreuung notwendig machen?
  • Möchten Sie alternative Heilmethoden, z.B. Heilpraktikerbehandlungen, nutzen können?
  • Wünschen Sie ggf, mit Ihren Ärzten auch über Behandlungskosten zu sprechen bzw. Rechnungen zu kontrollieren?

Beantworten Sie auch nur einige dieser Fragen mit "Ja", ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung ratsam.

Familie
Wichtig sind auch Familienstand und Familienplanung. Die Annahme, ein Wechsel in die private Krankenversicherung sei nur für Singles oder doppelverdienende Ehepaare sinnvoll, ist so nicht zutreffend. Natürlich spielt die Familienplanung eine wichtige Rolle. Ehepaare, die mehrere Kinder haben bzw. planen, werden eher dazu neigen, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben, speziell dann, wenn nur ein Partner Einkommen bezieht. Auch in diesem Fall kann jedoch ein Wechsel langfristig betrachtet wirtschaftlich sinnvoll sein. Ihr Ansprechpartner vor Ort und wir berechnen Ihnen gern, ob ein Wechsel für Sie persönlich wirtschaftlich sinnvoll ist. Der Einstiegsbeitrag in die private Krankenversicherung hängt vom Alter ab. Ein allzu langes Verschieben der Entscheidung macht einen späteren Wechsel teurer. Eventuell wird der Wechsel wegen der mit dem Alter steigenden Einstiegsbeiträge und eines sich eventuell verschlechternden Gesundheitszustands dann sogar unmöglich.


Unbezahlbare Beiträge im Alter?
Bei der LVM-Krankenversicherung sind solche Sorgen unbegründet. In Form von Alterungsrückstellungen, hohen Überschussbeteiligungen und einer sorgfältigen Gesundheitsprüfung vor Vertragsbeginn schaffen wir die solide Basis für weitgehend stabile Beiträge.

Wie sind die Kündigungsfristen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)? Wann kann ich in die private Krankenversicherung wechseln?

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Als Angestellte(r) in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln
Angestellte werden mit Ablauf des Jahres versicherungsfrei, in dem ihr Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) übersteigt, sofern ihr Gehalt voraussichtlich auch im Folgejahr oberhalb der JAEG liegen wird.

Erstmalige Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit
Berufsanfänger, die erstmals in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen und deren Gehalt direkt monatlich oberhalb der JAEG liegt, unterliegen nicht mehr der Versicherungspflicht in der GKV, sondern können sich sofort privat versichern.

Gehaltserhöhung
Bei Arbeitnehmern, die zum 01.08. eines Jahres eine Gehaltserhöhung bekommen, muss das ab dem 01.08. erzielte Einkommen auf 12 Monate hochgerechnet die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) des laufenden Jahres und des Folgejahres überschreiten. Dann können sich Arbeitnehmer ab dem 01.01. des Folgejahres privat versichern. Das gilt auch, wenn die JAEG in dem Jahr der Gehaltserhöhung nicht überschritten wurde. Gleiches gilt, wenn eine Person erstmals oder nach längerer Erwerbslosigkeit eine Tätigkeit im laufenden Jahr aufnimmt. Rückwirkende Gehaltserhöhungen werden nicht berücksichtigt und führen damit nicht rückwirkend zur Versicherungsfreiheit.

Wechsel von der Selbstständigkeit in ein Angestelltenverhältnis
Wer seine Selbstständigkeit aufgibt und in ein Angestelltenverhältnis wechselt, wird nur dann im der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, wenn sein Bruttoeinkommen unterhalb der Jahresarbeitentgeltgrenze liegt. Ausnahme: Sofern der Selbstständige bei der Aufnahme der Arbeitnehmertätigkeit bereits das 55. Lebensjahr überschritten hat, tritt regelmäßig keine Versicherungspflicht mehr ein, auch wenn das Einkommen unterhalb der JAEG liegen sollte. Liegt das Einkommen direkt oberhalb der JAEG, bleibt er weiterhin PKV-versichert.

Wechsel vom Beamtenverhältnis in ein Angestelltenverhältnis

Wer als Beamter bereits oberhalb der Versicherungspflichtgrenze verdient hat, kann auch als Arbeitnehmer privat versichert bleiben, sofern sein Einkommen weiterhin über der JAEG liegt.

Arbeitnehmer, die versicherungsfrei sind, weil ihr Einkommen  die jeweils geltende Versicherungspflichtgrenze überschritten hat und Selbstständige, die sich zunächst einmal einige Zeit freiwillig in der GKV weiter versichert haben.
Der Versicherte kann die Kündigung beliebig im Lauf des Jahres aussprechen, wobei die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse dann zum Ende des übernächsten Monats ausläuft.
Beispiel: Kündigung geht der Kasse im Mai zu, Mitgliedschaft endet zum 31. Juli. Beginn in der privaten Krankenversicherung: 01. August.

Bisher pflichtversicherter Arbeitnehmer nimmt selbstständige Tätigkeit auf

Gibt ein bisher pflichtversicherter Arbeitnehmer seine abhängige Beschäftigung auf und macht sich selbstständig, endet mit der Abmeldung durch den alten Arbeitgeber die versicherungspflichtige Mitgliedschaft in der Kasse. Er kann direkt in die private Krankenversicherung wechseln.
Alternativ kann der nun selbstständig Tätige sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern.

Wer kann die Familienversicherung in Anspruch nehmen?

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Der Begriff "Familienversicherung" beinhaltet die kostenlose Mitversicherung von

  • Ehepartnern
  • Lebensgefährten nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz
  • Kindern

in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Diese Personen haben einen Anspruch auf kostenlose Mitversicherung, wenn ihr eigenes Einkommen 395 Euro monatlich im Jahr 2014 nicht übersteigt. Geringverdiener haben Anspruch auf Familienversicherung bis zu einem Gesamteinkommen von 450 Euro.

Für Kinder gelten zusätzlich Altersgrenzen:

  • Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres, wenn sie nicht erwerbstätig sind
  • Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, wenn Sie sich in der Schul- oder Berufsausbildung oder im Studium befinden
  • Keine Altersbegrenzungen, wenn aufgrund einer starken Behinderung kein eigenständiges Leben geführt werden kann.

Stief- und Enkelkinder gelten ebenfalls als Kinder, sofern das Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse überwiegend für den Unterhalt aufkommt. Den "überwiegenden Unterhalt" prüft die jeweilige Kasse.

Ist ein Elternteil privat krankenversichert, besteht kein Anspruch auf Familienversicherung für Kinder, wenn

  • das Einkommen des privat Krankenversicherten über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt und
  • das Einkommen regelmäßig höher ist als das des in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Elternteils.

Der Anspruch auf Familienversicherung bleibt aber erhalten, sobald eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist.

Muss ich unsere Kinder auch privat krankenversichern, wenn wir nicht verheiratet sind?
Nein, dann besteht weiterhin Anspruch auf Familienversicherung über den Elternteil in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Kann ich die Familienversicherung während des Mutterschutzes und der Elternzeit über den gesetzlich versicherten Ehepartner nutzen?
Waren Sie unmittelbar vor Inanspruchnahme des Mutterschutzes oder der Elternzeit privat versichert, können Sie die Familienversicherung über den Ehepartner nicht nutzen.

Beteiligt sich mein Arbeitgeber an den Beiträgen zu meiner privaten Krankenversicherung?

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Als Arbeitnehmer erhalten Sie und Ihre Familienmitglieder von Ihrem Arbeitgeber ab Januar 2014 einen Beitragszuschuss zu Ihrer privaten Krankenversicherung in Höhe von insgesamt maximal 295,65 Euro und zur Pfelgepflichtversicherung in Höhe von 41,51 Euro.

Wie werden die Beiträge in der privaten Krankenversicherung kalkuliert?

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Die privaten Krankenversicherer berechnen ihre Beiträge nach dem so genannten Äquivalenzprinzip.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung entspricht die Prämie in der privaten Krankenversicherung dem Versicherungsrisiko. Für jeden Tarif müssen – getrennt nach Alter, Umfang des Versicherungsschutzes und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss – die zukünftigen (erwarteten) Beiträge den zukünftigen (erwarteten) Leistungen entsprechen. Jeder Tarif muss sich "selbst tragen".

Daher berücksichtigt die private Krankenversicherung in ihren Beiträgen, dass sich gewöhnlich die Gesundheit im Laufe des Lebens verschlechtert. In jungen Jahren des Versicherten werden Beitragsteile zurückgestellt, verzinst und stehen später für die altersbedingt gestiegenen Kosten zur Verfügung. Speziell in diesem Punkt gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den privaten Krankenversicherern, die durch die gesetzlichen Vorschriften nicht kompensiert werden. Vorbildlich ist die LVM-Krankenversicherung. Altern und Erkrankungen während der Vertragslaufzeit führen in keinem Fall zu Beitragserhöhungen.

Weshalb steigt der Beitrag in der privaten Krankenversicherung?

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Im Gegenzug zur gesetzlichen Krankenversicherung, die neben Änderungen an den Beitragssätzen und der Beitragsbemessungsgrenze auch die Leistungen kürzt, sind die vereinbarten Leistungen in der privaten Krankenversicherung vertraglich garantiert und die Teilnahme am medizinisch-technischen Fortschritt gewährleistet. Neue diagnostische und therapeutische Methoden bieten bessere Heilungschancen, jedoch gibt es medizinischen Fortschritt nicht zum "Nulltarif".

Kontinuierlich steigende Gesundheitskosten führen zusätzlich zu Mehrausgaben. Weichen die tatsächlichen Leistungsausgaben von den kalkulierten erheblich ab, dann müssen wir das Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben wieder herstellen und die Beiträge anpassen. Ein unabhängiger mathematischer und juristischer Treuhänder muss einer solchen Beitragsanpassung zustimmen.

Wir begegnen den Auswirkungen der Kostensteigerung aber frühzeitig durch geeignete Maßnahmen. Dafür sorgt die LVM-Krankenversicherung in einem Maß, das branchenweit seinesgleichen sucht.

Bleibt der Beiträg zur privaten Krankenversicherung auch im Alter bezahlbar?

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Mehrere LVM-Maßnahmen sorgen dafür, dass LVM-Versicherte im Alter einen im Branchenvergleich niedrigen Beitrag zahlen. Schon seit Jahren verwenden wir über 90 Prozent der Unternehmensgewinne für die Versicherten und zwar - neben der attraktiven Beitragsrückerstattung - überwiegend für eine günstige Beitragsentwicklung. Vor allem die Beiträge ab Alter 65 werden damit niedrig gehalten. Und auch in Zukunft tun wir alles dafür, dass die Beiträge im Alter günstig bleiben.

Warum LVM-Krankenversicherung?

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Sie finden bei uns das Wichtigste an einer guten Krankenversicherung:
Ein dauerhaft gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Leistungen, deren Umfang vertraglich garantiert ist.

Privat versichert bei der LVM bedeutet:

  • Umfassende, solide Leistungen
    Vertraglich dauerhaft gesichert.
  • Stabile, günstige Beitragsentwicklung
    Über Jahre und Jahrzehnte hinweg.
  • Beitragskalkulation mit Augenmaß
    Verantwortungsbewusst und langfristig ausgelegt mit angemessen eingerechneten Sicherheiten.
  • Aufnahme neuer Kunden
    Risikogerechte Gesundheitsprüfung – im Interesse unserer bereits versicherten Kunden.
  • Beitragsentlastung im Alter
    Weitergabe der erwirtschafteten Überschüsse an unsere Kunden in hohem Maße – weit über dem Marktdurchschnitt.
  • Bundesweit guter Service durch über 2.100 LVM-Servicebüros
    Ihre LVM-Vertrauensfrau / Ihr LVM-Vertrauensmann als kompetenter Berater vor Ort.
    Schnelle Hilfe, wenn Sie Ihre Krankenversicherung brauchen.

Meine Lebenssituation ändert sich. Was passiert nun mit meiner privaten Krankenversicherung?

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Gehaltskürzung – was passiert jetzt?
Wird die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAG) im Lauf eines Kalenderjahres unterschritten (z.B. durch Herabsetzung des Gehaltes), tritt unmittelbar Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein, sofern das 55. Lebensjahr nicht überschritten ist. Ein erneuter Wechsel in die private Krankenversicherung ist dann nur möglich, wenn sich das Einkommen wieder erhöht und oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt.

Arbeitslosigkeit – was passiert jetzt?
Für Personen, die arbeitslos, unter 55 Jahre sind und Arbeitslosengeld I beziehen, besteht Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Für die Dauer der Arbeitslosigkeit kann eine kleine Anwartschaftsversicherung abgeschlossen werden. Die vermeidet eine erneute Gesundheitsprüfung, wenn die private Krankenversicherung wieder aufleben soll.

Auch wer Arbeitslosengeld II bezieht (ALG II, Harz IV-Empfänger) ist in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Eine Ausnahme besteht nur für Personen die ab dem 01.01.2009 erstmals ALG II bezogen haben und zusätzlich folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Person war unmittelbar vor dem Bezug von Arbeitslosengeld II privat krankenversichert oder
  • Die Person war weder gesetzlich noch privat krankenversichert und hauptberuflich selbstständig erwerbstätig oder nach § 6 Abs. 1 (Arbeitnehmer) oder Abs. 2 (Beamte) des Sozialgesetzbuches (SGB V) nicht versicherungspflichtig

Wichtig:
Innerhalb von 3 Monaten kann man sich von der eintretenden Versicherungspflicht befreien lassen. Voraussetzung ist, dass man vorher bereits mindestens 5 Jahre PKV-vollversichert war. Die Bundesagentur für Arbeit bezuschusst den Beitrag zur PKV.

Elternzeit - was passiert jetzt?
Für privat Krankenversicherte ändert sich während der Elternzeit nichts. Ihr privater Krankenversicherungsschutz wird weitergeführt. Die Einkünfte haben auf die Beitragshöhe keinen Einfluss.. Der bisher gezahlte Arbeitgeberzuschuss entfällt während der Elternzeit. Eine Versicherungspflicht wird durch den Bezug des Elterngeldes nicht ausgelöst. Um den Beitrag zu senken, könnten Sie Ihre Krankentageldversicherung prüfen und auf Anwartschaft setzen lassen.

Ausnahme: Wenn Sie während der Elternzeit bis zu 30 Wochenstunden arbeiten, entsteht in der Regel Versicherungspflicht aufgrund des Einkommens aus der beruflichen Tätigkeit. Es besteht aber eine Befreiungsmöglichkeit.

Nachwuchs - was passiert jetzt?

Der Krankenschutz für das Kind hängt davon ab, ob der Ehepartner oder Lebensgefährte des privat Versicherten nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz ebenfalls berufstätig ist. Wenn nicht, wird das Kind ebenfalls in der privaten Krankenversicherung versichert.
Ist der Ehepartner oder Lebensgefährte jedoch berufstätig und gesetzlich versichert, ist das Kind über die beitragsfreie Familienversicherung mitversichert, wenn der privat Versicherte nicht über der Versicherungspflichtgrenze verdient oder dessen Verdienst nicht höher ist als der des Ehepartners bzw. Lebensgefährten nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Finanzielle Schwierigkeiten - was passiert jetzt?

Bei Zahlungsschwierigkeiten können Sie Ihren Versicherungsschutz vorübergehend oder dauerhaft verringern. Halten Sie bitte Rücksprache mit uns, um die richtige Lösung zu finden.

Rente - was passiert jetzt?
Der private Krankenversicherungsschutz bleibt erhalten. Als Rentner bekommt man einen Zuschuss in Höhe von zurzeit 7,3 Prozent der Rente vom Rentenversicherungsträger zur Krankenversicherung. Der Beitrag verringert sich zusätzlich, da kein Krankentagegeld mehr mitversichert werden muss. Zudem kann der Versicherungsschutz verringert werden.

Gilt meine LVM-Krankenversicherung auch im Ausland?

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Vollversicherung
In Europa genießen Sie zeitlich unbegrenzt Versicherungsschutz für die Dauer eines vorübergehenden Aufenthalts.

Im außereuropäischen Ausland sind Sie während des ersten Monats versichert. Tritt der Versicherungsfall während des ersten versicherten Monats ein, bleiben Sie selbstverständlich weiterhin versichert, bis Sie die Rückreise ohne Gefährdung der Gesundheit antreten können. Der Rücktransport aus dem Ausland ist ebenfalls mitversichert. Sie können den Versicherungsschutz über einen Monat hinaus individuell verlängern.

Beihilfetarife für Beamte
Wir bieten Ihnen weltweiten Versicherungsschutz ohne zeitliche Begrenzung. Voraussetzung: Ein Ergänzungstarif ist mitversichert. Der Rücktransport aus dem Ausland ist selbstverständlich eingeschlossen.

Krankentagegeldversicherung
Sie haben Versicherungsschutz in Deutschland. Im europäischen Ausland sind Sie für die Dauer eines stationären Aufenthalts in einem öffentlichen Krankenhaus versichert. Individuelle Vereinbarungen sind möglich.

Pflegepflichtversicherung
Sie haben Versicherungsschutz in Deutschland. Bis zu 6 Wochen pro Jahr besteht auch im Ausland ein Leistungsanspruch (weltweit). Anspruch auf das Pflegegeld besteht auch im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz.

Optimale Beratung für Sie

Alle unsere rund 2.100 Servicebüros in ganz Deutschland verfügen über ein leistungsfähiges, mehrfach ausgezeichnetes Agentursystem mit Online-Anbindung an die Zentrale.

Ein effizientes Instrument für eine direkte Kommunikation, optimale Beratung und besonders schnellen Kundenservice.

Mit uns erhalten Sie bedarfsgerechten Versicherungsschutz für sich und Ihre Familie.

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