LVM

Verbraucher-Tipps:
Hausrat/Gebäude

Ein richtiger Versicherungsschutz fängt beim Wissen über mögliche Gefahren und Risiken an. Hier finden Sie einige wertvolle Tipps.

Überschwemmungen, golfballgroße Hagelkörner und orkanartige Sturmböen haben in den vergangenen Jahren massive Schäden verursacht und für Schlagzeilen gesorgt. Die Angst der Versicherten, gegen solche Schäden nicht ausreichend versichert zu sein, ist vielfach berechtigt. Versicherungen kommen für Schäden durch extreme Wetterkapriolen häufig nur auf, wenn zusätzlich zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung eine Elementarschadenversicherung besteht. Als Elementarschäden zählen Überschwemmungen, Rückstau, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbrüche. Viele Versicherer bieten seit einigen Jahren zusätzlich zur Sturm- und Hagelversicherung eine erweiterte Elementarschadenversicherung für Hausrat, Wohngebäude, gewerbliche und industrielle Risiken an.

Tipp: Schließen Sie bei unbeständigem Wetter Ihre Fenster richtig, so dass "auf Kipp" gestellte Fenster keinen Einlass mehr für Regenwasser bieten. Nur wenn dieses durch ein geschlossenes Fenster oder ein (teil-)abgedecktes Dach eindringt, übernimmt Ihre Versicherung den Schaden.

Die Sommerferien stehen vor der Tür, Ihre Koffer sind gepackt, die Kinder bei den Großeltern und der Fiffi ist schon in der Tierpension? Jetzt kann der Urlaub eigentlich starten. Doch bevor es losgeht, sollten Sie einige Vorkehrungen treffen, damit Sie potenziellen Einbrechern schon vorab das Handwerk legen:

  1. Schließen Sie alle Fenster und Türen ordnungsgemäß. Mechanische Sicherungen bieten auch über den Urlaub hinaus hervorragenden Schutz.
  1. Bitten Sie Verwandte oder Nachbarn, den Briefkasten täglich zu leeren und die Jalousien morgens und abends zu betätigen.
  1. Installieren Sie eine Zeitschaltuhr für regelmäßiges Ein- und Ausschalten des Lichts.
  1. Deponieren Sie Ihre Wertsachen in einem Banksafe.
  1. Hinterlassen Sie keinen Hinweis zu Ihrer Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter.

Tipp: Wer jetzt auch noch eine ausreichende Hausratversicherung hat, ist im Schadensfall auf der sicheren Seite! Die LVM unterstützt die Initiative Nicht bei mir - Initiative für aktiven Einbruchschutz, die ebenfalls nützliche Tipps erarbeitet hat.

Das Eigenheim gilt als teuerste Investition des Lebens. Dieses zu schützen ist eine Selbstverständlichkeit. Optimaler Versicherungsschutz für die eigenen 4 Wände ist deshalb wichtig. Dies zeigen die Zahlen aus 2005: Durch Stürme sind allein in Deutschland Schäden in Höhe von 1,7 Milliarden Euro entstanden.

Basisschutz
Neben der Absicherung gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel kann unsere Wohngebäudeversicherung noch mehr: Leistungen, wie die Mitversicherung von Gartenhäusern auf dem versicherten Grundstück, sind bei der LVM seit Mai 2005 schon im Basisschutz enthalten. Ebenso Schäden durch Wasser aus Regenwasserrohren innerhalb des Gebäudes. Auch eine Fußbodenheizung ist beitragsfrei mitversichert. Darüber hinaus ist der Ersatz der Kosten bis 200 Euro für das Entfernen bzw. die Umsiedlung eines Wespen-, Bienen- oder Hornissennestes bei der LVM inklusive.

Pluspaket für Wohngebäude
Den Basisschutz für die eigenen 4 Wände können Hausbesitzer ausweiten. Das sogenannte Plus-Paket umfasst 12 Versicherungsleistungen: So ist die Beseitigung von Graffiti ebenso enthalten wie die Reparatur von undichten Gasleitungen. Ebenfalls versichert: Aufräumungs- und Entsorgungskosten für umgestürzte Bäume durch Blitzschlag, Sturm und Hagel bis zu 1 Prozent der Versicherungssumme.

Tipp: Im Laufe der Zeit verändert sich der Wert Ihres Wohngebäudes, entsprechend muss die Versicherungssumme angepasst werden. Das Risiko einer Unterversicherung umgeht, wer sein Gebäude mit dem "Häuschen-Modell" zum gleitenden Neuwert versichert. Dann passt sich der Schutz automatisch dem aktuellen Wert Ihres Gebäudes an. Nur wertsteigernde Gebäudeveränderungen müssen dem Versicherer mitgeteilt werden.

Den wünscht man selbst seinem ärgsten Feind nicht: einen Brand, der die komplette Wohnungseinrichtung zerstört. Auf einen Schlag kann der gesamte Hausrat vernichtet sein. Innerhalb eines Tages müssen sich die Bewohner eine vorübergehende Bleibe suchen. Wer nicht oder nicht ausreichend versichert ist, zahlt dann sogar noch drauf: Nichtversicherte müssen die Kosten für Hotel oder Pension selbst zahlen. Und das schlimmstenfalls sogar mehrere Wochen lang.

Tipp: Sorgen Sie mit einer Hausratversicherung für ausreichenden Risikoschutz. Prüfen Sie, ob Ihre Police den aktuellen Anforderungen entspricht. Mit den Bedingungen der Hausratversicherung ab 1992 (VHB 92) sind beispielsweise nach einem Brand oder einer Explosion auch die Übernachtungskosten bis zu 1 Promille der Versicherungssumme versichert. Vorausgesetzt, der überwiegende Teil der Wohnung ist unbewohnbar geworden.

Eine komplette Wohnungseinrichtung ist ein Vermögen wert. Wer sich nach einem Brand neu einrichten muss, kann tief in die eigene Tasche greifen. Es sei denn, man hat sich rechtzeitig vor den finanziellen Folgen geschützt. Eine Hausratversicherung springt ein, wenn die Einrichtung durch Brand-, Leitungswasser-, Sturm- oder Hagelschäden zerstört oder einige Hausratgegenstände nach einem Einbruch entwendet worden sind.

Wichtig: Die Versicherungssumme muss dem Neuwert Ihres Hausrates entsprechen. Als Faustformel gilt bei der LVM: 650 Euro Versicherungssumme je Quadratmeter Wohnfläche. Damit gehen Sie auf Nummer Sicher, denn die Versicherer gewähren dann in der Regel Unterversicherungsverzicht: Der eingetretene Schaden wird reguliert, ohne dass der Versicherer prüft, ob der Wert des Hausrates der vereinbarten Versicherungssumme entspricht.

Selbstverständlich haben Sie aber auch die Möglichkeit, die Versicherungssumme für Ihr Hab und Gut selbst zu ermitteln. Hier hält die LVM ebenso wie viele andere Versicherer einen entsprechenden Wertermittlungsbogen bereit.

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