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Was ist ein Bearbeitungsschaden?  

Ein Bearbeitungsschaden ist ein Schaden an einer fremden Sache, der durch die berufliche oder betriebliche Tätigkeit bei der Einwirkung auf eben diese Sache entstanden ist. Es spielt keine Rolle, ob Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter den Schaden verursacht haben.

Schäden an beweglichen und unbeweglichen Sachen

Bei der beschädigten fremden Sache kann es sich um einen beweglichen Gegenstand, wie zum Beispiel einen Tisch oder einen Schrank handeln. Vielleicht sind Sie aber auch als Handwerker an einer Immobilie tätig gewesen. In einem solchen Fall gilt nur der Teil als Schaden den Sie am Gebäude unmittelbar bearbeitet haben. Versehentliche Beschädigungen anderer Sachen oder Gebäudeteile – etwa bei Hereintragen einer Leiter – sind immer in der Grunddeckung der Betriebshaftpflicht enthalten.

LVM-Betriebshaftpflicht schützt Sie vor Schadensersatzansprüchen

Mit der LVM-Betriebshaftpflicht haben Sie einen starken Partner, der Sie vor ungerechtfertigten Schadenersatzansprüchen schützt und berechtigte Anspüche reguliert. Bearbeitungsschäden kommen gerade bei handwerklichen Unternehmen häufiger vor.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich pauschal mit 5 Millionen Euro gegen Personen- und Sachschäden abzusichern. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Sorgfaltspflicht bei Bearbeitungsschäden an Erd-, Frei- und Oberleitungen

Eine Besonderheit unter den Bearbeitungsschäden stellen Schäden an Erd-, Frei- und Oberleitungen dar. Ein Tiefbauunternehmer ist beispielsweise dazu verpflichtet, sich  vor Beginn der Grabe- oder Baggerarbeiten nach dem Verlauf der unter der Erdoberfläche liegenden Kabel und Leitungen zu erkundigen. Hier muss er bei den zuständigen Stellen Pläne anfordern, aus denen hervorgeht, wo und in welcher Tiefe Strom-, Wasser- oder Telefonleitungen verlaufen.

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